Auslegungen und Predigten

Diese Rubrik ist Hauptsächlich der Auslegung des prophetischen Wortes der Heiligen Schrift gewidmet. Sie finden eigene Kurzauslegungen und Einführungen die für das Verständnis der Prophetien der heiligen Schrift notwendig sind.

Daneben finden Sie auch Predigten, die von mir gehalten worden sind, teils schriftlich, teils auch in Audiovisuell über YouTube.
Predigtserien wie ich sie früher veröffentlicht habe, sind nicht mehr vorhanden, alle Predigten sind nun als Einzelpredigten eingeordnet, die Serien werden aber nach und nach als Bücher von mir veröffentlicht werden.

Diese Arbeiten werden von mir kostenlos zur Verfügung gestellt, solange sie mir selbst keine Kosten verursachen sondern nur eine Zeitaufwand bedeuten. Hier handle ich gerne nach dem Motto: umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr es weitergeben. Diese Arbeiten sind jedoch weder lektoriert noch korrigiert und können ohne einen Versionshinweis jederzeit verändert werden. Anregungen und Hinweise zur Verbesserung der Artikel, sowohl formal als auch inhaltlich sind erwünscht. Nach erfolgter Anmeldung kann an einer Diskussion darüber teilgenommen werden.

 

An dieser Stelle finden Sie meine Auslegung der Johannesoffenbarung. Immer wieder wurde mir gesagt, dass es ja so viele verschiedene Auslegungen der Offenbarung gibt. Aber dieses Buch ist wie jedes andere Buch der Bibel zu lesen, mit dem Unterschied, dass es je leichter zu verstehen ist, je näher die Ereignisse kommen die darin geschildert sind. Am Ende muss eine gewisse Eindeutigkeit stehen, die jeder selbst beurteilen muss. Die Eindeutigkeit der Präsenz des jüdischen Volkes im Land seiner Väter ist heute zum Beispiel unleugbar gegeben, frühere Generationen konnten das auf Grund des prophetischen Wortes nur vermuten und nicht alle hielten es für möglich. Die Zusammenhänge zu erkennen ist eben denen die den Ereignissen näher sind eher möglich. Dieses Prinzip finden wir auch in Daniel 12:4 und es gibt keinen Grund ihm nicht vertrauen zu dürfen, freilich gilt es die nötige Vorsicht walten zu lassen, damit keine Spekulationen ins Kraut schießen.

(Daniel 12:4) Du aber, Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden darin forschen, und die Erkenntnis wird zunehmen.
Die Auslegung ist so aufgebaut, dass sie als tägliche Meditation gelesen werden kann (Stille Zeit). Sie beginnt mit einem Vers pro Tag, später werden  mehrere Verse zusammengezogen, da sich Bilder wiederholen und nicht mehr erklärt werden müssen. Alles ist möglichst kurz gehalten und nur auf das Wesentlichste konzentriert. Es werden keine Vergleiche gezogen mit anderen Auslegungen. Auch werden im Verlauf viele Themen angerissen, die natürlich nicht erschöpfend behandelt werden können. Hier soll das Wort nicht sosehr der Wissensvermehrung dienen, sondern in die persönliche Meditation führen. Nehmen Sie sich Zeit dafür, stellen Sie sich Fragen nicht nur in Bezug auf den Text, sondern auch in Bezug auf Ihr persönliches Leben. Was gilt es zu lernen? So gewinnen Sie eigene, für das persönliche Glaubensleben wertvolle Erkenntnisse.
Alle Schriftstellen stammen aus www.bibelserver.com, SLT-Übersetzung.

Wenn man sich mit eschatologischen Fragen beschäftigt, wird man an dem Buch Daniel nicht vorbei kommen. Es ist wichtig, diesen Propheten ganz zu verstehe, nicht nur einzelne Aussagen von ihm. Nur so finden wir den Zusammenhang zu den apokalyptischen Aussagen nachfolgender Propheten des Alten Testamentes und des Neuen Testamentes. Besonders die Apokalypse des Johannes ist im Lichte Daniels wesentlich leichter zu verstehen. Diese Einführung in das Buch Daniel versucht in aller Kürze und doch umfassend zu erklären, worum es bei Daniel geht. Sie kann das Studium des Buches ergiebiger machen, keinesfalls aber ersetzen.

aus dem Alten Testament wird heute wenig gepredigt, dabei ist das Alte Testament das Bilderbuch zum Neuen. Es liefert die Illustrationen zu den Wahrheiten des Neuen Testamentes. Denn erst musste das Alte erfüllt werden, bevor in Christus das Neue kam. Leben und Sterben Christi wären unverständlich geblieben, wenn wir das alte Testament nicht gehabt hätten, aus dem die Apostel ihre Theolgoie entwickelten. Das Evangelium gründet sich deshalb ganz auf dem Wirken Gottes in alsttestamentlicher Zeit und kann erst dann in seiner ganzen Tiefe verstanden werden, wenn wir das alte Testament beachten. Deshalb war es mir immer ein Anliegen, in meiner Gemeinde auch aus dem Alten Testament zu predigen.

In meinen Predigten geht es immer um Zusammenhänge. Selten predige ich isoliert über einen einzelnen oder nur wenige Verse. Man kann sich mit Einzelversen Theologien zusammereimen, die nicht dem Gesamtinhalt der Heiligen Schrift entsprechen und daher falsch sind, diesen Fehler möcht ich nicht machen, weshalb Kontextanalyse für mich immer sehr wichtig war. Andererseits aber ist mir durchaus die Notwendigkeit bewusst, dem Empfänger der Botschaft nicht theologische Vollkommenheiten und Spitzfindigkeiten zu liefern, im Sinne einer immer wiederkehrenden Selbstbestägigung des eigenen Standpunktes, sondern dem Hörer (Leser) zu geben, was er braucht, um in dieser Zeit und Gesellschaft in der er lebt, sein Christ-Sein ausleben zu können. Gerade die Orientierung an den zahlreichen Bildern, die uns das Neue Testament liefert, allem voran in den Reden Jesu, macht immer wieder sehr praktisch und anschaulich deutlich, um was es in der Nachfolge Christi wirklich geht, in allen Zeiten und an allen Orten.

Am Beginn meiner Predigttätigkeit habe ich gerne thematisch gepredigt, da mich bestimmte Themen interessierten und ich gerne recherchierte. Heute mache ich das nur mehr selten und nur dann, wenn es aus Aktualitätsgründen unumgänglich ist. Denn ich bin zu der Überzeugnung gekommen, dass es nichts besseres gibt, als eine Predigt aus einen Bibeltext heraus zu entwickeln und zwar derart, dass das Thema aus dem Text kommt. Tatsächlich kommt man dann bei einer klugen Textwahl über ein oder zwei Predigtjahre hindurch so ziemlich auf alle wichtigen Themen zu sprechen. Es ist einfach der Auftrag eines Predigers, das Wort Gottes zu verkündigen und nicht zu irgendwelchen Themen Stellung zu beziehen, die der Zeitgeist einem aufzwingen will.

In meinem Gemeindedienst habe ich immer wieder auch Predigtserien angeboten. Eine Schwalbe macht ja keinen Sommer und eine Predigt keine Theologie. Es lohnt, sich mit einem Thema intensiver auseinander zu setzen, besonders, wenn es sich um aktuelle und brisante Themen handelt. Die Bibel lässt uns über nichts im Unklaren, was für unser geistliches Leben relevant ist, aber wir müssen die Wahrheit suchen. Das Offensichtliche und billig gehandelte ist meist nicht das echte. Die Werte liegen im Verborgenen. Nicht zu unrecht hat man das Bibelstudium mit einer Schatzsuche verglichen, so auch Jesus in Mt 13,52 »Da sagte er zu ihnen: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.«

Diese Auslegung der Johannesoffenbarung von Johann Schoor, ist nun auch auf Facebook verfügbar, sie wurde überarbeitet und von Frank Müller-Allendorf lektoriert. 

Es ist uns ein Anliegen, hier allen an Eschatologie interessierten Menschen zu zeigen, dass die Johannesoffenbarung trotz der vielen rätselhaften Bilder durchaus stringent chronologisch und literal ausgelegt werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass diese Art der Auslegung die richtige ist und halten fest an der Autorität und Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift. Es ist lediglich unsere Begrenztheit, die uns manches nicht immer gleich einsichtig macht. Doch Gott verspricht, uns zu erleuchten, wenn wir und bemühen sein Wort zu verstehen.

ABBONIEREN sie die Seite auf Facebook und sie werden über den laufenden Fortgang der Auslegung informiert werden.

Das Konzept ist einfach, so wie es das Medium Facebook gestattet. Am Anfang steht immer der Bibeltext.
Dieser wird mit einem Emoji beendet, der dazu auffordern soll, kurz inne zu halten, über den Text selber nachzudenken und zu beten. Danach erfolgt die Auslegung.

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