Zu YouTube Playlist: Die Vollendung der Menschheit

Ist die Welt, mit ihren Bewohnern, den Völkern dieser alten Erde, nur ein Lieferant für gerettete Seelen in der Ewigkeit, die nach Gebrauch weggeworfen wird, wie ein kaputtes Werkzeug? Oder hat Gott außer der individuellen Erlösung auch für die gesamte Menschheit in ihrer irdischen Existenz noch ein Ziel? Diese Frage hat heute größere Aktualität als je zuvor in der Geschichte. Denn die Globalisierung hat ein geistliches Klima der Erwartung geschaffen, die Probleme dieser Welt, die eigentlich unlösbar erscheinen, in einem einzigen Aufbruch zu einer neuen Weltordnung, doch noch zu lösen. Mit neuen Konzepten und Initiativen soll ein universelles Christentum seinen Beitrag leisten, wenn es nach dem Willen vieler maßgeblichen und einflussreichen Theologen unserer Zeit geht. Aber was sagt die Bibel eigentlich darüber? Wird der Mensch seine Probleme mit Hilfe eines geeinten Christentums oder gar einer einheitlichen Weltreligion, ein Millenium errichten? Oder bedarf es dafür eines großen Eingriffes Gottes auf Erden, größer noch als wir das im Kommen Jesu Christi vor zweitausend Jahren historisch wahrgenommen haben? Es scheint tatsächlich, dass das notwendig ist. Aber wie sollen das geschehen? Gibt uns die Bibel darauf eine Antwort?

 

Ja, es gibt sie und sie besteht in der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Aber was können wir davon erwarten und wie wird es zugehen, wenn er wiederkommt. Verwirrende Konzepte und Ideen beherrschen die Diskussion: Dispensationalismus, Prä- Post- und Amillenialismus, Vorentrückung usw. Was aber sagt die Bibel wirklich? Sie sagt in erster Linie, dass wir in einem prophetischen Wort Wegweisung und Erleuchtung finden: Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. (1.Petr. 1:19) Aber wie sollen wir es verstehen, das »Prophetische Wort«? Es ist ja verteilt auf die ganze Heilige Schrift und naturgemäß nur in seinen Zusammenhängen erkennbar, denn zwischen Weissagung und Erfüllung liegt immer die Zeit und der Verlauf der Geschichte, der das Verheißene hervorbringen soll.

 

In einer Predigtserie, die ich begonnen habe, auf YouTube zu veröffentlichen, bin ich dieser Frage nachgegangen. Wobei ich dort anfange, wo alles angefangen hat, nämlich bei dem verlorenen Paradies und der ersten Verheißung seiner Wiederherstellung, als Adam und Eva dieses verlassen mussten. Ausgehend von dieser ersten Verheißung in Gen. 3:15 betreffend dem zukünftigen Schicksals der Erde uns ihrer Bewohner, möchte ich eine dispensationalistische Eschatologie* entwickeln, die aufzeigt, was wir zu erwarten haben.

 

*Eschatologie ist die Lehre von der Vollendung der Menschheit
und Dispensationalismus ist die Methode, die geistliche Geschichte des Menschen in Epochen zu unterteilen.

 

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