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Nichts hat sich geändert, weder bei mir indem ich von www.prophetie.at auf www.puregospel.eu umgestiegen bin, noch hat sich in der Welt der christlichen Verlage und des organisierten christlichen Buchhandels etwas geändert. Als ich vor einigen Jahren mein zweites Buch »Die Dämonen der Moderne« herausbrachte, da fand ich trotz der hohen Aktualität des Themas keinen Verleger. Es wäre gut geschrieben, hieß es, ließe sich aber schlecht verkaufen. Ein biblisches Thema (in diesem Fall eine Deutung der Symbolik der Apokalyptischen Reiter) ist halt doch etwas anderes als ein christliches Thema. Das Christentum ist ja wieder en vogue, seit einigen Jahren muss sich keiner mehr dafür schämen. Doch von der Beschäftigung mit biblischen Themen ist dieses Modechristentum weit entfernt, wie mir scheint.

Read more: Warum Pure Gospel?

DrMartinErdmannDie Einladung Dr. Martin Erdmanns nach Linz in meine Gemeinde hat eine Geschichte.

(Vortrag und Manuskript im Anhang)

Vor ca. einem Jahr las ich sein Buch: »Der Griff zur Macht«, in dem ich viele von meinen Beobachtungen bestätigt und begründet sah. Ich hatte mich bis dahin mit dem Thema Gesellschaftstransformation und diversen neuen Methoden in der Missionsstrategie evangelikaler Gemeinden nicht sehr intensiv auseinandergesetzt. Ihre Ansätze und vor allem Hoffnungen waren mir aber bekannt. Vor allem letztere musste ich nach meinem Eschatologieverständnis für maßlos übertrieben halten und ablehnen.

Read more: Zwei Abende mit Dr. Martin Erdmann

Der weltweite Trend, christliche Parteien zu gründen, ist auch verursacht, durch einen Niedergang des demokratischen Bewusstseins, seit Ende des zweiten Weltkrieges. Einige Jahrzehnte lang war es so, dass man damit rechnen konnte, dass die etablierten Parteien doch noch irgendwie ein christlich geprägtes Wertebewusstsein haben, selbst dann, wenn diese Parteien von deistisch- oder gar atheistisch denkenden Leuten geführt worden sind. Denn am Anfang war es so, dass ein Politiker, wenn er gewählt wurde und ein Regierungsamt bekleidete, sich von dem Tag seiner Vereidigung an der gesamten Gesellschaft gegenüber verpflichtet fühlte, und nicht mehr der Interessensgruppe oder der Klientel, die ihn gewählt hatte. »Ich bin meine Wählern verantwortlich« ist ein geflügeltes Wort geworden, während man früher sagte, »Ich möchte ein Bundeskanzler (Minister etc.) für alle Österreicher (Deutsche ...) werden«, weil man mehr daran dachte, das man in einem ständigen Interessensausgleich den Anforderungen einer multiplen Gesellschaft gerecht zu werden hat.

Read more: Gedanken zur Gründung christlicher Parteien, anlässlich der Europawahl 2014.

Der Dispensationalismus ist durch viele Spekulationen und seine Fixierung auf die Apokalypse unter Verruf geraten, dabei ist er die einzige Möglichkeit, die geistlichen Zusammenhänge der Menschheitsgeschichte zu erkennen, so wie diese von der Bibel beschrieben wird. Wie Historiker die profane Menschheitsgeschichte ja auch in Epochen unterteilen um die Zusammenhänge erläutern und Unterscheidungen definieren zu können, muss die Theologie ebenfalls zu einer Dispensation finden, die uns den Sinn der biblischen Botschaft verdeutlicht.

In diesem Sinne habe ich den Versuch unternommen, eine neue Dispensation zu entwickeln, möglicherweise aber ist sie in dieser oder ähnlicher Form auch schon von anderen entwickelt worden, was mir nicht bekannt war.

Read more: Für einen neuen Dispensationalismus

Nachdem mein Buch »Die Dämonen der Moderne« nun seit einiger Zeit auf dem Markt ist, stelle ich fest, dass es viele nicht lesen, oder nach kurzem Einblick wieder weglegen. Gläubige Menschen, die es eigentlich interessieren müsste. Natürlich habe ich mir die Frage gestellt, warum das so ist. Dabei sind mir zwei Reaktionen aufgefallen, die durchaus einander bedingen.
 

Read more: Die Entrückung und Daniels fehlende Jahrwoche

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