Predigtserien

In meinem Gemeindedienst habe ich immer wieder auch Predigtserien angeboten. Eine Schwalbe macht ja keinen Sommer und eine Predigt keine Theologie. Es lohnt, sich mit einem Thema intensiver auseinander zu setzen, besonders, wenn es sich um aktuelle und brisante Themen handelt. Die Bibel lässt uns über nichts im Unklaren, was für unser geistliches Leben relevant ist, aber wir müssen die Wahrheit suchen. Das Offensichtliche und billig gehandelte ist meist nicht das echte. Die Werte liegen im Verborgenen. Nicht zu unrecht hat man das Bibelstudium mit einer Schatzsuche verglichen, so auch Jesus in Mt 13,52 »Da sagte er zu ihnen: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.«

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Der Römerbrief muss das Fundament jeder christlichen Theologie sein. In seinen zentralen Kapiteln 5-8 kreuzen sich die Linien der Soteriologie (Erlösungslehre) und der Anthropologie (Lehre vom Menschen). An diesem Schnittpunkt wird deutlich, worum es im Christentum ausschließlich geht, nämlich um die Wiederherstellung der gefallenen Kreatur Mensch. Konsequent spannt sich der biblische Text von Adam bis zur Hoffnung der ewigen Herrlichkeit. Wie wirkt sich das »Charisma Christus« (Christus unsere Gnadengabe) in uns und der Welt aus, davon handelt diese Predigtserie.


 

Das Gesetz ist ein Mysterium, von dem Tag an, an dem Gott dem Menschen im Paradies ein erstes Gebot gab. In seiner höchsten Ausformung bei Moses mit den 10 Geboten, fand es allgemein Zustimmung beim Volk und wurde doch nicht gehalten. Wie ist das heute in der Gemeinde? Können, sollen, müssen wir nach einem Gesetz leben? Und wenn ja, nach welchem? Immer wieder gibt es Auseinandersetzungen über diese Frage. Was müssen wir halten und was meiden? Oder ist die Freiheit des Christen eine Art Gesetzlosigkeit auf hohem Niveau? All diese Fragen lassen sich nicht beantworten, wenn wir das Mysterium nicht begreifen. Was ist das Gesetz, was bewirkt es und was soll es bewirken? Darum geht es in dieser Predigtserie.


 

Der Heilige Geist ist derzeitig Akteur in der Geschichte Gottes mit den Menschen auf Erden. Alles was von Gott kommt wird durch ihn gewirkt. Über seine Wirkungsweise herrschen jedoch oft keine klaren Vorstellungen. Dabei gibt uns die Bibel über dieses Thema sehr umfassend Auskunft. Diese Predigtserie möchte aufklären und anregen, zu unterscheiden, was von Gott kommt und was nicht, denn dazu sind wir von der Schrift angehalten. Es ist nicht gleichgültig, ob etwas aus eigener Kraft geschieht oder vom Geist gewirkt ist. Schon gar nicht dürfen wir uns der Gefahr aussetzen, anderen Geistern zu folgen.


 

Theodizee, das ist die uralte Frage nach dem Leid in der Welt: Wie kann Gott das Böse zulassen, wenn er doch ein guter Gott ist?
Die Hiobsgeschichte gibt darauf eine eindeutige Antwort. Diese Predigt, die erste von zwei Predigten über »die Gerechtigkeit Gottes im Angesichts des Leides« beschäftigt sich vor allem mit Hiob, aber auch mit Heinrich Heine, dem großen deutschen Dichter des 19. Jhdts.

Der erste Teil handelt von Hiob und dem Dichter Heinrich Heine, im zweiten Teil wird die Hiobsgeschichte noch einmal aufgegriffen und in Bezug gesetzt zu anderen Aussagen im Neuen Testament über das Leid und Gottes gerechtes Handeln an uns. Dabei geht es nicht in erster Linie um eine Lösung der Theodizee-Frage, die eigentlich nicht gelöst werden kann, sondern darum wie wir Trost und Halt finden im Leiden und Mitleiden.


 

Israel ist heute mehr als je der »Zankapfel der Nationen«. Aber wie sieht die Bibel das Schicksal Israels wirklich. Darüber gibt das Alte Testament natürlich reichlich Auskunft, aber es ist nicht leicht den Überblick zu behalten und das Wesentliche herauszuarbeiten. Drei Psalmen (105, 107, 107) kommen uns hier zu Hilfe. In ihnen ist alles verborgen, was wesentlich ist, um dieses Volk uns sein besonderes Schicksal, seine Ängste und seine Hoffnungen zu verstehen.


 

Was hat das mit Liebe zu tun…? Wenn wir das Thema Liebe betrachten und all das, was über Liebe geschrieben, gesagt, gesungen, gefilmt und gezeichnet wird, dann merkt man bald, dass dieses Thema mindestens ebenso komplex und geheimnisvoll ist, wie die Welt der Bits und Bytes der Computer. Und wenn man sich so mit Menschen darüber unterhält, dann hat man ebenso den Eindruck, dass die meisten wohl nicht wirklich Profis sind auf diesem Gebiet und einen nur mit Scheinwissen beeindrucken wollen. Wenn nun aber die Bibel von uns Liebe fordert, warum sollte sie dann nicht auch Auskunftsquelle Nr. 1 sein, wenn es um echte Liebe geht?

Diese Predigtserie ist veröffentlicht in meinem Buch:

Botschafter der Liebe

In diesem Buch finden Sie neben einer Auslegung von 1. Kor. 13 auch Predigten über andere Bibeltexte von die Liebe.

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