Von den Geisteswirkungen

Der Heilige Geist ist derzeitig Akteur in der Geschichte Gottes mit den Menschen auf Erden. Alles was von Gott kommt wird durch ihn gewirkt. Über seine Wirkungsweise herrschen jedoch oft keine klaren Vorstellungen. Dabei gibt uns die Bibel über dieses Thema sehr umfassend Auskunft. Diese Predigtserie möchte aufklären und anregen, zu unterscheiden, was von Gott kommt und was nicht, denn dazu sind wir von der Schrift angehalten. Es ist nicht gleichgültig, ob etwas aus eigener Kraft geschieht oder vom Geist gewirkt ist. Schon gar nicht dürfen wir uns der Gefahr aussetzen, anderen Geistern zu folgen.


 

1. Was der Geist in uns wirkt

Es ist seit geraumer Zeit unter den Christen viel von den Geistesgaben die Rede, die Charisma genannt werden. Davon leitet heute sich eine ganze Bewegung ab, die sich die Charismatische Bewegung nennt und quer durch alle Kirchen läuft. Was sagt die Bibel aber wirklich vom Charisma. In meiner ersten Predigtserie mit dem Titel »Christus unser Charisma« habe ich versucht zu beweisen, dass die Schrift Jesus selbst als unser Charisma bezeichnet was übersetzt werden kann mit Gnadengeschenk. Was aber ist mit den einzelne verschiedenen Gnadengaben, von denen die Bibel spricht? In dieser zweiten Reihe der Serie soll es nun ganz darum gehen.

Read more: 1. Was der Geist in uns wirkt  

1. Der vernünftige Gottesdienst

Nachdem wir in meinen letzten Predigten über Römer 5-8 gesehen haben (siehe Predigtserie »Christus unser Charisma«), was die Grundlage unseres Glaubens ist, so wie der Apostel Paulus dies dargelegt hat, kommen wir nun zum praktischen Teil des Römerbriefes und ich möchte gleichzeitig eine neue Serie beginnen, zu dem Thema Charisma, oder wie es übersetzt heißt Gnadengaben. Denn die Praxis des Glaubens ist zweifellos, dass wir die Gaben, die uns Gott gegeben hat, ausleben. »Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes« (1. Petr. 4:10) Die neue Serie wird sich in den ersten zwei Predigten mit Römer 12:1-8 befassen und sich danach mit anderen einschlägigen Bibeltexten zum Thema Gnadengaben und Geisteswirkungen.

Read more: 2. Der vernünftige Gottesdienst  (Rö 12:1-8)

2. Das Charisma – die erste Gabenliste (Rö 12:5-8)

Wenn man im Internetlexikon Wikipedia nachschlägt und liest, was unter dem Stichwort Charisma alles angeführt wird, dann findet man darin durchaus eine Wiederspiegelung dessen, was heute alles unter diesem Begriff verstanden wird. Auch wenn über dem Artikel der Hinweis steht: »Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. ... (Stand 05/2009)« – was aussagt, dass die Wikipedia Gemeinde den Artikel als noch nicht abgeschlossen betrachtet, so gibt er doch ein gutes Bild des Zeitgeistes, dem dieser Begriff unterworfen ist.

Read more: 3. Das Charisma – die erste Gabenliste (Rö 12:5-8)

4. Klarheit über die Geisteswirkungen (1. Kor. 12:1-3)

Wir haben nun die letzten male im Römerbrief gesehen, was dort Paulus über die Charismata, die Gnadengaben sagt. Wir haben in Kap. 12 eine erste Aufzählung von Gaben gesehen und festgestellt, dass diese nicht vollständig sein kann, aber dass sie dennoch repräsentativ ist, weil sie viele Gegensätze enthält. Paulus macht darin keinen Unterschied zwischen jemanden der lehrt, oder prophezeit, oder auch nur dient, gibt oder barmherzig ist, es sind alles Charismata, also Gnadengaben. Nun kommen wir zum 1.Ko­rintherbrief, in dem wir eine weitere Liste, ebenfalls im 12. Kapitel finden. Zuerst aber müssen wir unbedingt die ersten 3 Verse verstehen, ehe wir uns mit dieser Liste auseinandersetzen.

Read more: 4. Klarheit über die Geisteswirkungen (1. Kor. 12:1-3)

5. Das Charisma, die zweite Gabenliste (1. Kor. 12:4-11)

In meiner letzten Predigt haben wir mit dem Gedanken abgeschlossen, dass uns der Geist Gottes in sein Bild umgestalten möchte. Das geht aus dem Bibelvers in 2. Kor 3:18 hervor »Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.« Wollen wir auch mit diesem schönen Gedanken fortsetzen. Wir haben auch versucht, einen Einblick in die Wirkungsweise des Heiligen Geistes zu bekommen, gemäß dem Auftrag, den er auf dieser Erde hat.

Read more: 5. Das Charisma, die zweite Gabenliste (1. Kor. 12:4-11)  

6. Das Ziel der Geisteswirkungen (1. Kor. 12:1-27)

Gnadengaben sind also Geisteswirkungen, die sich seit Pfingsten durch den Dienst der Gläubigen ereignen und zwar auf unterschiedlichste Weise. Das haben wir bisher gelernt. Die Frage ist nun, wozu das Ganze? Das ist eine sehr wichtige Frage, mit der wir uns heute beschäftigen wollen, mit dem Ziel der Geisteswirkungen. Was ist es, was der Geist Gottes beabsichtigt? Viele Wirkungen sind oft nur dann als Geisteswirkungen zu identifizieren, wenn wir in der Lage sind zu erkennen, was der Geist will. Johannes sagte in seinem 1. Brief Kap. 4:1: Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

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7. Die Organisation des Leibes (dritte und vierte Liste)

Vergangene Woche habe ich in Wels gepredigt. Wie die meisten ja wissen, waren wir in dieser Stadt 15 Jahre lang und kennen daher noch viele Geschwister dort von damals. Ihre Kinder sind inzwischen groß geworden, wie unsere auch, und haben wieder Familien mit Kinder. Es ist schon eigenartig, wie sich die Beziehung zwischen Gläubigen gestalten. Wenn ich denke, dass ich Arbeitskollegen von damals treffen würde, mit denen ich vielleicht mehr Stunden zusammen verbracht habe, als mit meinen Glaubensgeschwistern, so wäre es nicht dasselbe, oder Nachbarn, die mir geografisch näher waren als die Gemeindemitglieder.

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8. Der vortrefflichere Weg

Wir kommen heute zu einer weiteren Predigt über die Gnadengaben. Es ist nun schon die siebente Predigt. Als ich bei der ersten war, dachte ich nicht, dass es so viele werden würden. Aber ich nehme mir ganz bewusst viel Zeit dafür, weil ich weiß, wie wichtig das Thema ist. Ich denke dass wir auf diesem Gebiet als Gemeinde ähnliche Anfechtungen erleiden, wie das bei den Korinthern im ersten Jahrhundert der Fall war. Also müssen wir auch gerade diesen Brief ganz genau studieren.

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9. Liebe ist …

Diese Predigt ist veröffentlicht in meinem Buch:

»Botschafter der Liebe«

In diesem Buch finden Sie neben einer Auslegung von 1. Kor. 13 auch Predigten über andere Bibeltexte von die Liebe.

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10. Das Vollkommene …

Diese Predigt über 1. Kor. 13.10 ist veröffentlicht in meinem Buch:

»Botschafter der Liebe«


Was ist »Das Vollkommene«, das, wenn es kommen wird, das Stückwerk ablösen wird. Wer diesen Vers versteht, hat den Schlüssel zum Verständnis von 1. Kor.13
Es ist nicht leicht, denn der Text scheint mehrere Auslegungsmöglichkeiten zu bieten. Letztendlich aber muss die richtige Auslegung mit dem ganzen Text übereinstimmen.

In diesem Buch finden Sie neben einer Auslegung von 1. Kor. 13 auch Predigten über andere Bibeltexte von die Liebe.

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11. Alles zur Erbauung (1.Kor. 14:1-20)

1. Kor. 14:1 beginnt mit den Worten: »Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, daß ihr weissagt!« In meinen letzten Predigten haben wir gesehen, wie Paulus in 1. Kor. 13 ausführt, dass es außer den »Geisteswirkungen« oder wie manche sagen »Geistesgaben«, etwas noch besseres gibt, das er den vorzüglicheren Weg nennt. Also das, was dem Gebrauch der Geistesgaben vorzuziehen ist, und das ist die Liebe, danach sollen wir streben. Denn ohne die Liebe ist alles andere nichts wert. Erst wenn wir sie haben, können wir uns auch um alles andere bemühen.

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12. Ein Gott der Ordnung (1.Kor. 14:21-33)

Wir haben das letzte mal von der Gabe des Zungeredens gesprochen und erkannt, dass es sich dabei um eine Gabe handelt, bei der der Empfänger in einer Sprache reden kann, die er nicht gelernt hat. Wir haben auch gesehen, dass dabei der Sprecher nicht immer wusste, wovon er sprach. Dazu bedurfte es einer weiteren Gabe, nämlich der, die Sprachengabe auszulegen, oder zu übersetzen. Diese Gabe war für die Gemeinschaft der Gläubigen, für die Versammlungen, nur dann nützlich, wenn tatsächlich das was gesprochen wurde auch übersetzt wurde, damit man verstehen konnte, was gesagt wird.

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